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Mittelalter Rock

Medieval Rock ist ein Genre der Rockmusik. Moderne Rockinstrumente wie E-Gitarren, E-Bässe, Schlagzeug und einige elektronische Elemente werden mit historischen Instrumenten wie Dudelsäcken, Harfen, Akkordeons, Sholms, Flöten, Pfeifen, Lauten usw. kombiniert. Die Texte sind oft vom Mittelalter inspiriert. Da Folk-Metal oft schwerer zu lokalisieren ist und die Grenzen verschwimmen, gilt Mittelalter-Metal als Weiterentwicklung oder Subgenre des Mittelalter-Rocks.

Anfangs wurden vor allem mittelalterliche oder traditionelle Stücke mit Rockelementen „gewürzt“. Während dies in den 1970er Jahren in Ougenweide noch in sehr begrenztem Umfang geschah, meist beschränkt auf persönliche Improvisationen und einige alte Instrumente wie Blockflöte und Krummhorn, kamen in den 1990er Jahren moderne Elemente hinzu.

Die Ursprünge der mittelalterlichen Rockszene liegen in den Ausläufern des DDR-Undergrounds, wo verschiedene Gruppierungen wie Punkrock, Post-Punk und experimentelle Dada-Stile prägend waren. Andererseits war damals auch Volksmusik sehr beliebt.

Außerdem tauchte erstmals der Markt-Dudelsack auf, was zur Entwicklung der mittelalterlichen Musik im Dudelsack-Rock-Stil führte, gespielt von Bands wie Spilwut und Tippelklimper. Letzterer lud auch die Musiker ein, die Corvus Corax 1989 gründeten. Aus einer Atmosphäre von Mittelalter-, Alternativ- und Volksmusik entwickelte sich in den 1990er Jahren zunächst vor allem in Ostdeutschland Mittelalterrock. Dabei scheint die Entstehung mittelalterlicher Marktplätze als Treffpunkte und Treffpunkte

der sich entwickelnden Szene eine wichtige Rolle gespielt zu haben. 1991 bekamen die Inchtabokatables einen mittelalterlichen Charakter, was aber mehr an den Biographien einiger Mitglieder lag als an der Musik selbst. Die Melodie von Walther von der Vogelweides Palästinenserlied wurde 1994 nur in einem (unbetitelten) Lied verwendet. Subway to Sally wurde 1990 von der Band Bodenski Beat und einigen Folkmusikern in Potsdam gegründet.

Ab 1990 experimentierte die Ost-Berliner Punkband Feeling B – gegründet von Sänger Aljoscha Rompe, Gitarrist Paul Landers und Keyboarder Christian Flake Lorenz – mit mittelalterlichen Elementen. Die Gruppe besuchte den Mittelaltermarkt und trat dort bald selbst auf, teilweise mit skurrilen Bühnenauftritten. Auf ihrem Album „We get you all“ (1991) gehören die eingesetzten Instrumente eindeutig zum heutigen Mittelalterrock. So hört B. in den Songs „Schlendrian“ und „Slamersong“ beispielsweise auf Shores. 1993 veröffentlichte Feeling B The Mask of the Red Death, das erste Konzeptalbum, das Mittelalter- und Punkmusik klar miteinander vermischte. Einige der heutigen Szenenklassiker sind bereits auf diesem Album zu finden, wie der Haiduck-Tanz, der Traubentritt oder die Rotta, mit den Musikern Guido Burck, Rene von den Arte Cantores aus Mecklenburg-Vorpommern. Eine Zusammenarbeit von Mansfeld und Jean Walther.

Tickets nur noch an der Abendkasse!

Es sind aber ausreichend vorhanden :)